
Ein Sprecher der Behörde verwies auf bestehende Handelsverträge. Man erwarte, dass die USA ihre Verpflichtungen einhielten. Die Kommission werde die Interessen der Europäischen Union und ihrer Mitgliedsstaaten schützen. Das Büro des spanischen Ministerpräsidenten Sanchez teilte mit, man werte Trumps Äußerungen als übliches Gebaren.
Der US-Präsident hatte auf dem NATO-Gipfel in Ankara eine sofortige Einstellung des Handels mit Spanien angeordnet und das Land als "schrecklichen Partner" bezeichnet. Hintergrund ist die Weigerung der Regierung in Madrid, fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung auszugeben. Zudem weigerte sich Spanien, den USA für den Krieg gegen den Iran ihren Luftraum oder Stützpunkte zur Verfügung zu stellen.
Diese Nachricht wurde am 08.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
