Brüssel
EU-Kommission will Gesetze gegen Waffen aus 3D-Druckern

Die Europäische Kommission hat Maßnahmen gegen die Herstellung von Waffen durch 3D-Drucker angeregt.

    Eine Person hält eine Plastik-Pistole, die komplett im 3D-Drucker hergestellt wurde.
    Eine Pistole aus einem 3D-Drucker (Jay Janner/Austin American-Statesman/AP/dpa-Bildfunk )
    EU-Innenkommissar Brunner gab in Brüssel einen entsprechenden Richtlinien-Vorschlag zur Verschärfung der Waffengesetze bekannt. Wer Baupläne für Waffen aus 3D-Druckern online stellt oder anders illegal verbreitet, soll demnach mit mindestens zwei Jahren Haft bestraft werden. Auch wer eine Blaupause für eine solche Waffe ohne Genehmigung erstellt, erwirbt oder besitzt, soll sich damit strafbar machen.
    Der österreichische Kommissar erklärte, die organisierte Kriminalität und Terroristen nutzten neue Technologien und Lücken in den europäischen Gesetzen aus, um Gewalt, Terror und Kriminalität zu verbreiten. Mit EU-weiten Richtlinien schließe man diese Lücken und mache Europa sicherer.
    Diese Nachricht wurde am 27.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.