Gesetz für Digitale Dienste
EU-Kommission will Whatsapp strenger auf verbotene Inhalte kontrollieren

Die EU-Kommission will Whatsapp intensiver kontrollieren.

    Die App des US-Konzerns Meta werde künftig als besonders große Online-Plattform eingestuft und unterliege damit einer strengeren Aufsicht, hieß es in Brüssel. Zugriff auf private Chatnachrichten bekommt die EU-Kommission nicht. Aber sie kann ein Bußgeld verhängen, wenn in Whatsapp-Kanälen nach EU-Gesetz verbotene Inhalte verbreitet werden.
    Grundlage ist das Gesetz für Digitale Dienste. Es verpflichtet große Internetplattformen, verbotene Inhalte zu löschen. Dazu gehören etwa Morddrohungen, Hassrede oder Nazi-Symbole. Als große Internetplattformen gelten derzeit 26 Unternehmen, darunter Amazon, Shein und Zalando sowie X, Instagram und Facebook. Für kleinere Plattformen sind nationale Behörden zuständig.
    Diese Nachricht wurde am 26.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.