
Die App des US-Konzerns Meta werde aufgrund der Nutzerzahlen künftig als besonders große Online-Plattform eingestuft und unterliege damit einer strengeren Aufsicht, hieß es in Brüssel. Zugriff auf private Chatnachrichten bekommt die EU-Kommission nicht. Aber sie kann ein Bußgeld verhängen, wenn in offenen Whatsapp-Kanälen nach EU-Gesetz verbotene Inhalte verbreitet werden. Meta hat vier Monate Zeit, um sich auf die Regeln einzustellen.
Grundlage ist das Gesetz für Digitale Dienste. Es verpflichtet große Internetplattformen, verbotene Inhalte zu löschen. Dazu gehören etwa Morddrohungen, Hassrede oder Nazi-Symbole. Als große Internetplattformen gelten derzeit 26 Unternehmen, darunter Amazon, Shein und Zalando sowie X, Instagram und Facebook. Für kleinere Plattformen sind nationale Behörden zuständig.
Diese Nachricht wurde am 26.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
