
EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen schrieb auf X, viele Regierungschefs bräuchten Jahre, um zu dem Staatsmann heranzuwachsen, der Starmer in nur zwei Jahren geworden sei. Regierungssprecher Kornelius sagte in Berlin, die Bundesregierung habe in außenpolitischen Angelegenheiten in Starmer immer einen verlässlichen und engen Partner gehabt. Der ukrainische Präsident Selenskyj schrieb, Starmers Entscheidungen hätten zum Schutz der Ukraine und ganz Europas beigetragen. Der Vorsitzende der rechtspopulistischen Partei Reform UK, Farage, forderte nach Starmers Rücktritt Neuwahlen. Es brauche radikale Veränderungen in Großbritannien, erklärte Farage.
Starmer hatte seinen Rücktritt als Premierminister und Labour-Parteichef am Morgen angekündigt. Er war nach schweren Verlusten bei den Kommunalwahlen und dem Rücktritt führender Kabinettsmitglieder aus Protest gegen seinen Führungsstil unter Druck geraten. Starmer kündigte an, die Geschäfte fortzuführen, bis ein Nachfolger gewählt sei. Aussichtsreicher Kandidat ist der Bürgermeister von Manchester, Burnham.
Diese Nachricht wurde am 22.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
