Handelsvereinbarung
EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen sieht Fortschritte bei Umsetzung - Trump setzt Frist bis 4. Juli

EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen sieht Fortschritte für die von US-Präsident Trump geforderte Umsetzung des Handelsabkommens zwischen der Europäischen Union und den USA.

    Gestapelte Container in den Farben von den USA und der EU
    EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen hatte sich im August vergangenen Jahres auf einen "Deal" mit Trump verständigt. (imago/Christian Ohde)
    Beide Seiten stünden weiterhin uneingeschränkt zu der Vereinbarung, teilte von der Leyen nach einem Telefonat mit Trump mit. Es würden gute Fortschritte erzielt. Der US-Präsident hat deutlich höhere Zölle angedroht, sollte die EU das Abkommen nicht bis zum 4. Juli umsetzen. Vergangenen Freitag hatte Trump noch erklärt, für Autos aus der EU bereits ab dieser Woche einen höheren Zollsatz einzuführen.
    Das Handelsabkommen sieht eine Zollobergrenze von 15 Prozent für die meisten EU-Warenexporte in die USA vor. Die Umsetzung zieht sich seit Monaten hin, weil noch die EU-Mitgliedsstaaten zustimmen müssen. Es gibt unter anderem juristische Zweifel, nachdem viele von Trumps Zöllen in den USA für rechtswidrig erklärt wurden.
    Diese Nachricht wurde am 08.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.