Frauen und Kinder betroffen
EU-Länder wollen KI-Anwendungen verbieten, mit deren Hilfe Nutzer sexualisierte Bilder erstellen können

Die EU-Staaten wollen KI-Anwendungen verbieten, mit deren Hilfe sexualisierte Bilder von Personen ohne deren Einwilligung hergestellt werden können.

    Eine Person hält ein Smartphone in den Händen, auf dem Screen ist eine Porno-Internetseite zu sehen (gestellte Szene).
    Die EU-Länder wollen das KI-Gesetz ergänzen (Archivbild). (picture alliance / dpa / Marcus Brandt)
    Die Botschafter der 27 Länder einigten sich darauf, das Gesetz zu Künstlicher Intelligenz entsprechend zu ergänzen. Brüssel reagiert damit auch auf die Verbreitung von Chatbots wie Grok. Damit waren auf Anweisung von Nutzern Millionen von KI-Bildern generiert und verbreitet worden, auf denen Frauen und Kinder nackt oder wenig bekleidet dargestellt wurden. Mehrere Länder leiteten Untersuchungen gegen Grok ein oder sperrten das Tool, das auf der Online-Plattform X integriert ist. X erklärte, es werde Maßnahmen ergreifen, um die Erstellung solcher Bilder zu stoppen. Mitte kommender Woche berät voraussichtlich der zuständige EU-Parlamentsausschuss über das Thema.
    Diese Nachricht wurde am 13.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.