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Erdbeben-Hilfe
EU-Luftbrücke für Syrien in Betrieb genommen

Die EU hat nach den Erdbeben eine Luftbrücke für Syrien eingerichtet. Nach Angaben der EU-Kommission sind zwei Flugzeuge mit Hilfsgütern in der Hauptstadt Damaskus gelandet. Sie hatten unter anderem winterfeste Zelte, Ausrüstung für Unterkünfte und Heizgeräte an Bord.

    Arbeiter am Flughafen Damaskus entladen eine Maschine mit Hilfsgüters, die nach dem verheerenden Erdbeben von China nach Syrien geschickt wurden.
    Nach der Erdbebenkatastrophe sind erste Hilfsgüter in Syrien der EU in Damaskus angekommen. (Archivbild) (Uncredited / SANA / AP / dpa / Uncredited)
    Weitere Flüge nach Syrien seien geplant, hieß es. Sie sollen für die Erdbebenopfer Hilfsgüter aus EU-Lagern in Dubai und Italien liefern. Insgesamt sollen über die Luftbrücke 420 Tonnen Hilfsgüter nach Syrien gebracht werden. Etwa die Hälfte davon kommt aus EU-eigenen Beständen.
    Zusätzlich hätten Deutschland und 14 weitere europäische Länder Hilfe angeboten, nachdem Syrien den EU-Katastrophenschutzmechanismus aktiviert hatte. Für Mitte März ist eine internationale Geberkonferenz für die Opfer der Erdbebenkatastrophe mit mehr als 50.000 Toten geplant.
    Diese Nachricht wurde am 26.02.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.