
Nach dem Europaparlament stimmten auch die Mitgliedsländer für die Wiedereinführung der sogenannten Chatkontrolle, berichtete die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf Regierungsvertreter. Von den europäischen Datenschutzregeln werde dazu eine bis 2028 befristete Ausnahme gemacht, hieß es. Fortan können Anbieter wie Microsoft, Google oder Meta in Chats mit bestimmten Software-Programmen erneut automatisiert nach Bildern oder Videos mit sexueller Gewalt gegen Kinder suchen lassen.
Die generelle sogenannte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung in den Kurznachrichtendiensten bleibt den Angaben zufolge von der Ausnahmeregelung unberührt.
Diese Nachricht wurde am 23.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
