
Für das Handelsabkommen stimmten 440 Parlamentarier, dagegen 151. Es gab 50 Enthaltungen. Auf den Kompromiss hatten sich zuvor die EU-Mitgliedstaaten und die Verhandlungsführer des Parlaments verständigt. Mit dem Abkommen sollen zahlreiche Zölle auf amerikanische Industrie- und Agrargüter wegfallen. Kritiker bemängeln allerdings, dass die USA weiterhin auf verschiedene europäische Produkte Zölle in Höhe von 15 Prozent erheben. Das Parlament setzte deshalb zusätzliche Schutzklauseln durch. So ist die Vereinbarung zunächst bis Ende 2029 befristet und kann ausgesetzt werden, falls eine Seite ihre Verpflichtungen nicht einhält.
Nötig ist nun noch die formale Zustimmung der Mitgliedsstaaten, damit das Abkommen in Kraft treten kann.
Diese Nachricht wurde am 16.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
