
Unter anderem müssten lokale Hilfsorganisationen, insbesondere im Gesundheitswesen, direkt unterstützt werden, heißt es in einer Resolution. Darin werden Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Sudan verurteilt. Das Parlament verwies unter anderem auf die Gräueltaten während der seit Monaten anhaltenden Belagerung der Stadt Al-Obeid durch die RSF-Miliz. Auch der UNO-Menschenrechtsrat hatte sich am Montag entsprechend geäußert und eine Untersuchung angeordnet. Die RSF-Miliz versucht, die reguläre Armee aus Al-Obeid, der Hauptstadt des umkämpften Bundesstaats Kordofan, zurückzudrängen.
In dem Bürgerkrieg im Sudan sind UNO-Angaben zufolge seit April 2023 mindestens 59.000 Menschen getötet worden. Millionen Menschen wurden vertrieben.
Diese Nachricht wurde am 10.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
