Asylpolitik
EU-Parlament spricht sich für Abschiebezentren aus

Das Europäische Parlament hat sich für eine Verschärfung der Asylpolitik ausgesprochen.

    Vor dem Europäischen Parlament hängen blaue Transparente mit dem Namen und Logo des Parlaments.
    Das Europäische Parlament - hier der Sitz in Brüssel (imago / Manngold)
    Es stimmte mehrheitlich für eine Rückführungsverordnung, die Abschiebezentren in Ländern außerhalb der EU vorsieht. Mit dem Votum legte das Parlament seine Position für die Verhandlungen mit den Mitgliedstaaten und der Kommission fest. Der angenommene Vorschlag sorgte auch wegen Vorwürfen für Kritik, nach denen Christdemokraten mit rechten und rechtsextremen Parteien zusammengearbeitet haben.
    Das EU-Parlament billigte zudem die Umsetzung der Handelsvereinbarung mit den USA. Europäische Zölle auf amerikanische Industrieprodukte werden damit vorübergehend abgeschafft. Außerdem brachten die Parlamentarier ein Verbot von KI-Anwendungen auf den Weg, mit denen sexualisierte Videos und Bilder von Menschen erstellt werden können.
    Beschlossen wurde ferner, Gewässer in der EU künftig besser vor Chemikalien zu schützen. Für sogenannte Ewigkeitschemikalien - kurz PFAS - werden Grenzwerte festlegt. Neue Regeln gelten auch für bestimmte Schmerzmittel und Pestizide.
    Diese Nachricht wurde am 26.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.