Straßburg
EU-Parlament stimmt über Regeln zum Schutz von Hunden und Katzen ab

Das Europaparlament in Straßburg befasst sich mit neuen Regeln zum Schutz von Hunden und Katzen.

    Die braune Katze blickt in die Kamera.
    Eine Katze der Rasse Scottish Fold. (Christophe Gateau/dpa)
    Tiere mit qualvollen Merkmalen wie zu flachen Schnauzen oder kurzen Beinen sollen einer Beschlussvorlage zufolge nicht mehr weiter gezüchtet werden dürfen. Inzucht zwischen direkt verwandten Tieren soll verboten werden. Das Gesetz sieht zudem eine Chip-Pflicht für alle Hunde und Katzen vor, für die Züchter, Tierheime oder private Halter verantwortlich sind. Der Chip soll Angaben zu Alter, Geschlecht und Herkunft des Tieres tragen. Für private Halter gilt eine Übergangsfrist von zehn Jahren für Hunde und 15 Jahren für Katzen. Die EU will damit vor allem dem illegalen Handel mit Tieren einen Riegel vorschieben.
    Diese Nachricht wurde am 28.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.