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EU-Parlamentsausschuss schlägt Mindestalter von 16 Jahren vor

Der Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz im EU-Parlament plädiert für ein Mindestalter von 16 Jahren bei der Nutzung sozialer Medien, Videoplattformen und KI-Freunden.

    Ein Jugendlicher überquert eine Straße und schaut dabei auf sein Smartphone.
    Über Soziale Medien wie Tiktok erreichen auch radikale Islamisten zahlreiche Jugendliche. (picture alliance / Picvario / Konstanin Kokoshkin)
    Als Gründe nannte das Gremium Gesundheits- und Sicherheitsrisiken für Kinder und Heranwachsende und warnte vor illegalen und schädlichen Inhalten.
    Die EU-Länder sind in der Frage gespalten, die Idee gewinnt aber zunehmend Unterstützer. Dänemark und vier weitere Staaten testen bereits eine Software, die das Alter kontrollieren soll. Die darauf basierende App soll das Geburtsdatum des Smartphone-Inhabers speichern und alle Inhalte blockieren, die nur für Ältere zugelassen sind - ohne persönliche Daten an die Plattformen weiterzugeben. Über den Vorschlag des Ausschusses für Binnenmarkt und Verbraucherschutz soll das Europäische Parlament bei seiner Sitzung Ende des kommenden Monats in Straßburg entscheiden. 
    Diese Nachricht wurde am 16.10.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.