
Metsola schrieb in den Sozialen Netzwerken, Irans neue Generation fordere auf den Straßen Würde und Freiheit. Das sei nicht zu viel verlangt. Metsola rief die Führung in Teheran auf, das Töten zu beenden und unschuldig Inhaftierte freizulassen.
Nach Angaben des Menschenrechtsnetzwerks HRANA mit Sitz in den USA sind bei den jüngsten Protesten im Iran inzwischen mehr als 500 Menschen getötet worden, darunter auch knapp 50 Einsatzkräfte des Regimes. Mehr als 10.000 Menschen seien festgenommen worden. Unabhängig überprüfen lassen sich die Zahlen kaum, weil das Regime das Internet seit Tagen sperrt.
Auch heute kam es im Iran wieder zu Protesten. Der Sender "Iran International", der in Großbritannien ansässig ist, berichtet von einer großen Menschenmenge in Teheran. In Paris und London gab es Solidaritätskundgebungen mit mehreren tausend Teilnehmern.
Diese Nachricht wurde am 11.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
