Krieg gegen die Ukraine
EU plant 20. Sanktionspaket gegen Russland - Ölexporte und Bankensektor betroffen

Die EU-Kommission will es Russland mit neuen Sanktionen schwerer machen, Einnahmen aus Öl- und Gasexporten zu generieren.

    Ein großes Schiff auf dem offenen Meer.
    Ein Öltanker, der der russischen Schattenflotte zugerechnet wird. (Archivbild) (IMAGO / Scanpix / IMAGO / Eero Vabamägi)
    Wie Kommissionpräsidentin von der Leyen mitteilte, sollen sogenannte maritime Dienstleistungen verboten werden, die den Transport russischen Rohöls per Schiff ermöglichen. Dazu zählen etwa Versicherungen, Charterschiffe sowie Reparaturen. Ein Teil dieser Dienstleistungen wird bislang auch von westlichen Unternehmen erbracht. Die EU-Kommission schlägt außerdem Strafmaßnahmen gegen weitere russische Banken vor. Auch solle die Liste der mit einem Importverbot belegten Metalle und Chemikalien aus Russland erweitert werden.
    Damit das Sanktionspaket in Kraft tritt, muss es von den EU-Mitgliedsstaaten einstimmig angenommen werden. Es wäre das 20. Paket seit Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine vor fast vier Jahren.
    Diese Nachricht wurde am 06.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.