Straßburg
EU-Rückkehrzentren in Drittstaaten nehmen nächste Hürde

Die Pläne für EU-Rückkehrzentren in Drittstaaten haben eine Hürde im Europaparlament genommen.

    Drei Europaflaggen und mehrere Nationalflaggen wehen vor dem Gebäude des Europäischen Parlaments in Straßburg.
    Flaggen vor dem Europäischen Parlament in Straßburg (picture alliance / Eibner-Pressefoto / Ardan Fuessman)
    Abgeordnete im zuständigen Ausschuss für Inneres votierten mehrheitlich für eine entsprechende Vorlage. Die Rückführungs-Verordnung sieht vor, dass ausreisepflichtige Asylbewerber, die nicht in ihre Heimat- oder Herkunftsländer abgeschoben werden können, in sogenannte "Return Hubs" außerhalb der EU gebracht werden sollen. Als Partnerland war zuletzt etwa Uganda im Gespräch. Die Kommission und unter anderem auch die schwarz-rote Bundesregierung sehen die geplanten Regelverschärfungen als entscheidenden Baustein für eine neue und gemeinsame europäische Asylpolitik mit mehr Abschiebungen.
    Kritiker sehen in den Vorschlägen Scheinlösungen und befürchten, dass Grundrechte der Asylsuchenden verletzt werden könnten. 
    Diese Nachricht wurde am 10.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.