Kulturstaatsminister Weimer
EU soll gegen sexualisierte KI-Fotos von Grok vorgehen

Nach Kritik mehrerer europäischer Regierungen an der Verbreitung sexualisierter Beiträge auf der Plattform X hat Kulturstaatsminister Weimer die EU-Kommission zum Handeln aufgefordert.

    Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos).
    Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (picture alliance / dpa / Sven Hoppe)
    Was gerade auf X zu beobachten sei, wirke wie die Industrialisierung der sexuellen Belästigung, sagte Weimer der Nachrichtenagentur Reuters. Plattformbetreiber Musk erlaube mit seinem KI-Dienst Grok, täuschend echte sexualisierte Bilder von Frauen zu erstellen. Insbesondere Abbildungen von Minderjährigen seien inakzeptabel. Die EU-Kommission müsse dringend tätig werden und die Gesetze des sogenannten Digital Services Act konsequent anwenden, erklärte Weimer.
    Weltweit gibt es ⁠Kritik an dem von X eingesetzten KI-Instrument namens Grok. Es erzeugt auf Anforderung Bilder von Frauen und Minderjährigen in extrem knapper Kleidung - auch von Personen des öffentlichen Lebens.
    Diese Nachricht wurde am 06.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.