
Die zuständigen Minister verabschiedeten in Brüssel mit der nötigen Mehrheit das entsprechende Gesetz. Nur Ungarn und die Slowakei stimmten dagegen. Beide Länder machen eine Abhängigkeit von russischen Energielieferungen geltend. Die ungarische Regierung will vor dem Europäischen Gerichtshof gegen den Beschluss klagen.
Laut dem Gesetz stellt die Europäische Union den Import von russischem Pipeline-Gas bis Ende September 2027 ein. Es ist jedoch eine Fristverlängerung um einen Monat möglich, sollten Mitgliedsstaaten Schwierigkeiten haben, ihre Gasspeicher vor dem Winter mit Lieferungen aus anderen Quellen zu füllen. Dieses Risiko ist nach Einschätzung der Europäischen Kommission aber gering.
Hintergrund des Ausstiegs ist der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine.
Diese Nachricht wurde am 26.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
