
Die Mitgliedsländer folgten einem Vorschlag der EU-Kommission, die Einfuhrquote auf 18,3 Millionen Tonnen pro Jahr zu halbieren. Alles was darüber hinaus von außerhalb der EU importiert wird, soll mit einem 50-prozentigen Zoll belegt werden. Für eine Umsetzung ist eine Zustimmung des Europaparlaments erforderlich. Hintergrund ist der Schutz der heimischen Stahlindustrie vor preisgünstiger und zum Teil staatlich subventionierter Konkurrenz etwa aus China und Indien. Um Flexibilität zu wahren, sollen nicht ausgeschöpfte Einfuhrkontingente von einem Quartal auf das nächste übertragen werden können.
Die europäischen Hersteller leiden unter hohen Energiepreisen, den US-Zöllen und den Kosten einer Umstellung der Produktion auf grüne Energie.
Diese Nachricht wurde am 14.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
