
Das teilte die zyprische Ratspräsidentschaft nach einem schriftlichen Abstimmungsverfahren in Brüssel mit. Zuvor hatten Ungarn und die Slowakei ihren monatelangen Widerstand gegen das Darlehen und gegen neue Russland-Sanktionen aufgegeben.
Vorausgegangen war ein Streit um die Druschba-Pipeline. Durch die Leitung fließt seit dem frühen Morgen wieder russisches Öl über ukrainisches Gebiet in die beiden EU-Länder. Kiew hatte Reparaturarbeiten nach russischen Angriffen als Grund für den Lieferstopp angeführt. Budapest und Bratislava warfen der Ukraine hingegen eine bewusste Verzögerung vor.
Mit dem Geld aus Brüssel will die Ukraine ihren Haushalt und die Verteidigung gegen Russland finanzieren. Die erste Rate soll im Mai fließen.
Diese Nachricht wurde am 23.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
