Gipfeltreffen in Zypern
EU-Staaten hoffen auf "Stabilität" im Nahen Osten

Mehrere Staats- und Regierungschefs der EU haben bei ihrem Treffen in Zypern zu langfristigen Friedensbemühungen im Iran-Krieg aufgerufen.

    Frankreichs Präsident Macron sagte, es liege im allgemeinen Interesse, dass so schnell wie möglich wieder Stabilität einkehre und die Volkswirtschaften der Welt zur Ruhe kämen. Der spanische Regierungschef Sánchez sagte, es sei nicht einmal klar, was überhaupt das Ziel dieses Krieges sei. Das Prinzip des Rechts des Stärkeren mache die Welt letztlich viel schwächer.
    Die EU-Staats- und Regierungschef wollen am Mittag mit Vertretern aus dem Nahen Osten und der Golfregion über die Lage im Iran beraten. Erwartet werden Ägyptens Präsident al-Sisi, der libanesische Präsident Aoun, Syriens Übergangspräsident al-Scharaa, der jordanische Kronprinz Abdullah sowie der Generalsekretär des Golf-Kooperationsrates, al-Budaiwi.
    Diese Nachricht wurde am 24.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.