Gaming
EU stimmt Milliarden-Übernahme des US-Videospielekonzerns EA durch saudischen Staatsfonds zu

Die Europäische Union hat dem Verkauf des US-Videospieleherstellers Electronic Arts an ein saudisch geführtes Konsortium kartellrechtlich zugestimmt.

    Das Bild zeigt einen Monitor mit virtuellen Spielern des FC Bayern München. Darunter der Name des Herstellers EA.
    Ein saudiarabisch geführtes Konsortium darf den US-Videospielehersteller Electronic Arts übernehmen. (picture alliance/dpa/HPIC)
    Die Übernahme für 55 Milliarden Dollar werde nur begrenzte Auswirkungen auf den Wettbewerb haben, teilte die EU-Kommission mit. EA ist insbesondere für das Fußball-Computerspiel "Fifa" bekannt, das inzwischen "EA Sports FC" heißt. Der saudische Staatsfonds hatte die Übernahme vergangenes Jahr gemeldet. Er kooperiert dafür mit der Firma "Affinity Partners", die von US-Präsident Trumps Schwiegersohn Kushner gegründet wurde. Darüber hinaus ist der "Silver Lake"- Fonds, ebenfalls aus den USA, beteiligt. Dass die Europäische Union eingebunden ist, liegt an den Umsätzen von EA in Europa. Sobald ein Firmenzusammenschluss eine bestimmte Umsatzschwelle überschreitet, greift die Fusionskontrolle.
    EA wurde Anfang der 80er Jahre in Kalifornien gegründet und ist heute einer der größten Computerspiele-Entwickler der Welt.
    Diese Nachricht wurde am 23.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.