
Die EU-Außenbeauftragte Kallas sagte nach einem Treffen mit den EU-Außenministern in Brüssel, Kultur und Unterstützung dürften nicht zu Instrumenten der Schönfärberei von Aggression werden. Die Europäische Kommission hatte die Biennale bislang mit Mitteln in Höhe von zwei Millionen Euro über drei Jahre unterstützt.
Russland war seit seinem Angriff auf die Ukraine im Jahr 2022 von der Biennale ausgeschlossen worden. Im März hatten die Veranstalter dann die Rückkehr in diesem Jahr beschlossen. Die Biennale begann am 9. Mai und endet am 22. November.
Kallas äußerte sich auch kritisch über die Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees, russische Athletinnen und Athleten wieder zu internationalen Wettbewerben zuzulassen. Die Außenminister hätten diese Entscheidung "aufs Schärfste" verurteilt, so die EU-Außenbeauftragte. Sie verwies auf stetig steigende Zahlen getöteter ukrainischer Zivilisten bei russischen Angriffen.
Diese Nachricht wurde am 13.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
