
Das Edelmetall sei zu einer zentralen Einnahmequelle geworden, mit der der Konflikt finanziert werde, teilte der Rat der Mitgliedsstaaten nach dem Beschluss der Außenminister mit. Durch die Beschränkung des Handels mit sudanesischem Gold wolle man die Ressourcen verringern, die den Verantwortlichen für die Kriegsführung zur Verfügung stünden. Verboten werden auch der Verkauf und die Lieferung von Quecksilber und Zyanid in den Sudan. Die Chemikalien werden in großem Umfang beim Goldabbau und bei der Goldgewinnung eingesetzt.
Im Sudan versucht die RSF-Miliz seit April 2023 die Kontrolle über das Staatsgebiet zu erlangen. In dem Bürgerkrieg sind nach UNO-Angaben mindestens 59.000 Menschen getötet worden. Millionen Menschen wurden vertrieben.
Diese Nachricht wurde am 13.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
