
Man werde auf die eine oder andere Weise liefern, sagte Kommissionspräsidentin von der Leyen nach dem EU-Gipfel in Brüssel der Nachrichtenagentur Reuters zufolge. Ratspräsident Costa erklärte, die EU-Staats- und Regierungschefs hätten den Widerstand Ungarns gegen die Auszahlung des Ukraine-Kredits bei ihrem Treffen verurteilt. Eine Vereinbarung sei eine Vereinbarung, die Gemeinschaft müsse zu ihrem Wort stehen.
Auch Bundeskanzler Merz übte scharfe Kritik an der Blockade durch den ungarischen Ministerpräsidenten Orban. Der Gipfel in Brüssel war zu Ende gegangen, ohne dass die Finanzhilfen für die Ukraine freigegeben wurden. Ungarn und auch die Slowakei blieben bei ihrer Ablehnung. Als Grund nannten Orban und sein slowakischer Kollege Fico das Ausbleiben von Öllieferungen durch die Druschba-Pipeline, die normalerweise russisches Öl durch die Ukraine in die beiden EU-Länder transportiert.
Diese Nachricht wurde am 20.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
