Nordsee und Atlantik
EU und Großbritannien vereinbaren Fischfangquoten für 2026

Die EU und Großbritannien haben sich auf Obergrenzen für die Fischerei in der Nordsee und im Atlantik für das kommende Jahr geeinigt.

    Ein Fischkutter mit ausgebreiteten Netzen im Meer, die Seevögel anlocken; der Sonnenuntergang taucht die Szenerie in warmes Licht
    Fischkutter mit Schleppnetz auf der Nordsee bei Büsum (picture alliance / Zoonar / Conny Pokorny)
    Wie die EU-Kommission mitteilte, werden die erlaubten Fangmengen für die meisten Sorten gesenkt. Grund dafür sei der schlechte Zustand der Bestände. Fischereibeitriebe aus EU-Staaten sollen Fangrechte mit einem geschätzten Wert von rund 1,2 Milliarden Euro erhalten, britische Betriebe mit einem Wert von rund 950 Millionen. Dabei gibt es unterschiedliche Fangquoten je nach Fischart.
    Seit dem britischen EU-Austritt werden jährlich Fangquoten für die gemeinsam bewirtschafteten Bestände festgelegt. Ein solches Abkommen gibt es auch mit Norwegen.
    Diese Nachricht wurde am 11.12.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.