Nach Freihandelsabkommen
EU und Indien einigen sich auf engere Zusammenarbeit für Sicherheit und Verteidigung

Die EU und Indien wollen nach der Einigung zum neuen Freihandelsabkommen auch in den Bereichen Sicherheit und Verteidigung enger zusammenarbeiten.

    Der indische Premierminister Narendra Modi (Mitte) posiert für ein Foto mit dem Präsidenten des Europäischen Rates, Antonio Costa (links), und der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, vor ihrem Treffen in Neu-Delhi, Indien.
    Die EU und Indien haben sich auf ein Freihandelsabkommen geeinigt. (picture alliance/ASSOCIATED PRESS/Manish Swarup)
    Beide Seiten einigten sich in Neu-Delhi auf eine entsprechende Partnerschaft. Ziel sollten Projekte in den Bereichen maritime Sicherheit, Terrorbekämpfung und Cyberabwehr sein, teilte die EU-Kommission mit. Indiens Premierminister Modi äußerte die Hoffnung, dass die Kooperation dem internationalen System mehr Stabilität verleihen werde.
    Gestern war bereits das Freihandelsabkommen unterzeichnet worden. Es erleichtert die Öffnung des bislang stark abgeschotteten indischen ⁠Marktes für Unternehmen aus der EU. Nach Angaben aus Brüssel ist unter anderem eine schrittweise Senkung beziehungsweise komplette Streichung der Zölle vorgesehen. Bundesfinanzminister Klingbeil würdigte das Abkommen als neues Kapitel der europäischen Handelspolitik.
    Diese Nachricht wurde am 27.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.