
Die Vertretung der Mitgliedsstaaten teilte in Brüssel mit, die Strafmaßnahmen richteten sich gegen vier Organisationen und drei Personen. Ihnen werden schwere Menschenrechtsverletzungen gegen Palästinenser vorgeworfen. Die Sanktionen blockieren Vermögenswerte, hinzu kommen Einreiseverbote für das EU-Gebiet. Die israelische Regierung hatte die Sanktionen bereits im Vorfeld kritisiert.
Israel kündigte unterdessen die Zusammenarbeit mit UNO-Generalsekretär Guterres auf. Israels UNO-Botschafter Danon erklärte, Anlass sei die Entscheidung, sein Land wegen Vorwürfen sexualisierter Gewalt auf eine schwarze Liste zu setzen. Dabei geht es um einen noch nicht veröffentlichten Bericht. Die UNO hatte vergangenes Jahr von "glaubwürdigen Informationen" über sexuelle Gewalt von israelischen Sicherheitskräften gegen palästinensische Häftlinge gesprochen.
Diese Nachricht wurde am 28.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
