
Die Außenminister der EU-Staaten beschlossen auf ihrem Treffen in Luxemburg neue Sanktionen gegen Unternehmen und Personen der Rüstungsindustrie sowie mit Verbindungen zur sogenannten russischen Schattenflotte. Zehn Menschen und eine Organisation kamen neu auf die Sanktionsliste wegen ihrer Beteiligung an Russlands Einfluss- und Desinformationskampagnen gegen die EU. Außerdem wurden Strafmaßnahmen gegen 15 Menschen und eine Organisation beschlossen, die mit dem Tod des Kremlgegners Nawalny 2024 in einem russischen Straflager in Verbindung gebracht werden.
Mit den Strafmaßnahmen solle der Druck auf Russland erhöht werden, sagte die EU-Außenbeauftragte Kallas. Jede Maßnahme schränke Russlands Handlungsspielraum weiter ein.
Diese Nachricht wurde am 15.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



