
Betroffen sind laut Beschluss der Außenminister der Mitgliedstaaten 16 Personen und drei Organisationen. Ihnen wird vorgeworfen, eine Schlüsselrolle bei der Niederschlagung der Proteste im Januar gespielt zu haben. Zu den Sanktionierten zählen etwa der stellvertretende iranische Innenminister für Sicherheitsangelegenheiten, verschiedene Kommandeure der Revolutionsgarden sowie der Leiter der sogenannten Cyberpolizei in Teheran.
Die Sanktionen umfassen unter anderem Reiseverbote. Zudem müssen in der EU vorhandene Vermögenswerte eingefroren werden.
Bei der Niederschlagung der Proteste wurden Schätzungen zufolge mehr als 17.000 Menschen getötet. Auslöser der Demonstrationen war die schlechte wirtschaftliche Lage, später richteten sie sich zunehmend gegen das Regime.
Diese Nachricht wurde am 17.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
