Grönland
EU weist Trumps neuerliche Drohung mit Strafzöllen zurück

Die EU hat die neuerliche Drohung von US-Präsident Trump mit Strafzöllen für Gegner seiner Forderung nach Kontrolle über Grönland zurückgewiesen.

    Ursula von der Leyen steht an einem Pult und spricht. Sie hat ihre rechte Hand leicht erhoben. Im Hintergrund ist eine EU-Flagge
    EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (Archivbild). (Virginia Mayo / AP / dpa / Virginia Mayo)
    In einer Erklärung von Kommissionspräsidentin von der Leyen und Ratspräsident Costa heißt es, die EU stehe solidarisch an der Seite Dänemarks und des grönländischen Volkes. Zölle würden die transatlantischen Beziehungen untergraben und sie in eine gefährliche Abwärtsspirale ziehen.
    Trump hatte Strafzölle von zehn Prozent ab Februar für Deutschland, Dänemark, Norwegen, Schweden, Finnland, Frankreich, Großbritannien und die Niederlande verkündet. Ab Juni würden sie auf 25 Prozent erhöht. Dies gelte, bis eine Vereinbarung zum Kauf Grönlands durch die USA gefunden worden sei.
    Frankreichs Präsident Macron erklärte, Zolldrohungen seien inakzeptabel. Die Europäer würden darauf geschlossen und koordiniert reagieren. Der britische Premierminister Starmer sagte, es sei falsch, Verbündete mit Zöllen zu belegen, die sich für die kollektive Sicherheit der NATO einsetzten.
    Diese Nachricht wurde am 17.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.