Außenministertreffen in Brüssel
EU will Druck gegen Russland wegen Deportation ukrainischer Kinder erhöhen

Die EU-Außenminister beraten heute in Brüssel über weitere Sanktionen gegen russische Verantwortliche für die Deportation und Zwangsadoption ukrainischer Kinder.

    Vor Gebäuden der EU in Brüssel wehen Europa-Flaggen im Wind.
    In Brüssel beraten die EU-Außenminister unter anderem über Unterstützung für Syrien und die Ukraine. (picture alliance / dts-Agentur / -)
    Die Sanktionen sollen mehr als zwanzig Personen und Organisationen treffen - unter anderem sollen Vermögenswerte in der EU eingefroren und Einreiseverbote verhängt werden. Die Außenministerinnen und Außenminister diskutieren zudem über die militärische Unterstützung der Ukraine sowie über eine engere Zusammenarbeit mit der dortigen Rüstungsindustrie. Weitere Themen werden mögliche Strafmaßnahmen der EU gegen Israel wegen der als illegal betrachteten Siedlungsaktivitäten im Westjordanland sein. Außerdem sind Beratungen mit Syriens Außenminister Schaibani zur Unterstützung des Landes beim Wiederaufbau geplant. In Vertretung von Bundesaußenminister Wadephul reist Staatsminister Krichbaum nach Brüssel.
    Diese Nachricht wurde am 11.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.