Einigung
EU will KI für Missbrauch-Deepfakes verbieten

In Europa sollen Programme mit Künstlicher Intelligenz verboten werden, mit denen missbräuchlich sexualisierte Videos und Bilder von Menschen erstellt werden können.

    Computertaste mit der Aufschrift Deepfake
    In Europa sollen Programme mit Künstlicher Intelligenz verboten werden, mit denen missbräuchlich sexualisierte Videos und Bilder von Menschen erstellt werden können. (pa/CHROMORANGE/Christian Ohde)
    Vertreter der Mitgliedstaaten und des Europäischen Parlaments einigten sich in der Nacht auf eine entsprechende Anpassung des KI-Gesetzes, wie die zyprische EU-Ratspräsidentschaft mitteilte. Bei diesen sogenannten Deepfakes werden pornografische Bilder erstellt, die einer realen Person ähneln, ohne dass diese zugestimmt hat. Das neue Verbot soll explizit auch für Inhalte gelten, die sexuellen Kindesmissbrauch darstellen. Die FDP-Europaabgeordnete Hahn erklärte, KI dürfe kein Werkzeug für sexualisierte Gewalt gegen Kinder sein. 
    Das Verbot soll ab Dezember dieses Jahres durchgesetzt werden. Vorher muss die Einigung noch vom EU-Parlament und dem Rat der Regierungen der Mitgliedstaaten bestätigt werden.
    Diese Nachricht wurde am 07.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.