
Zugleich hob die EZB hervor, dass sich der Krieg im Nahen Osten durch höhere Energiepreise erheblich auf die kurzfristige Inflation auswirken könnte.
"Gut aufgestellt"
Einer neuen Projektion der Zentralbank zufolge könnte die Teuerung der Verbraucherpreise im Euroraum in diesem Jahr 2,6 Prozent erreichen. Die mittelfristigen Auswirkungen des Krieges hingen gleichwohl "sowohl von der Intensität und Dauer des Konflikts" ab, als auch davon ab, wie sich die Energiepreise auf die Verbraucherpreise und die Wirtschaft auswirken, erklärte die Notenbank.
Weiter hieß es, der EZB-Rat sei gut aufgestellt, um auf die durch den Krieg vergrößerte Unsicherheit reagieren zu können, erklärte die Zentralbank weiter und verwies darauf, dass die Inflation im Euroraum zuletzt nahe des Zwei-Prozent-Ziels lag und sich die Wirtschaft als widerstandsfähig erwiesen habe. Zugleich beobachte die Europäische Zentralbank die Lage "aufmerksam".
Diese Nachricht wurde am 19.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
