Verhandlungen über Ende des Ukraine-Kriegs
Europäer legen eigene Vorschläge vor - Merz hofft auf gemeinsames Vorgehen

Deutschland, Frankreich und Großbritannien haben eigene Vorschläge in die Gespräche für eine mögliche Waffenruhe zwischen Russland und der Ukraine eingebracht.

    Mehrere Männer in Anzügen sitzen sich an zusammengestellten Tischen gegenüber. Im Hintergrund sind die Flaggen der USA und der Ukraine zu sehen.
    Genf: Regierungsvertreter der USA (links) und der Ukraine (rechts) beraten über den von den USA vorgelegten und umstrittenen Friedensplan für die Ukraine. (picture alliance / KEYSTONE / MARTIAL TREZZINI)
    Demnach soll die ukrainische Armee in Friedenszeiten auf 800.000 statt 600.000 Soldaten begrenzt werden. Zudem sollen bestimmte Gebiete nicht als "faktisch russisch" anerkannt werden, sondern Verhandlungen über einen Gebietsaustausch auf Basis des derzeitigen Frontverlaufs beginnen. Bundeskanzler Merz sagte im ZDF, er hoffe auf ein gemeinsames Paket. Am Ende müsse eine Position stehen, die Russland an den Verhandlungstisch bringe.
    Der ursprüngliche Plan der USA war in der vergangenen Woche über amerikanische Medien bekannt geworden und von Kritikern als einseitig vorteilhaft für Russland sowie sehr nachteilig für die Ukraine bewertet worden.
    Diese Nachricht wurde am 24.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.