Verbraucherschutz
Europäische Kommission leitet Verfahren gegen chinesische Handelsplattform Shein ein

Die Europäische Kommission hat ein förmliches Verfahren gegen die chinesische Online-Handelsplattform "Shein" eingeleitet.

    App des Online-Shopping-Unternehmens Shein auf einem Smartphone
    Gegen das Modeunternehmen Shein wird seitens der EU-Kommission ein förmliches Verfahren eingeleitet (Archivbild). (IMAGO / Rüdiger Wölk / IMAGO / Rüdiger Wölk)
    Dies wurde in Brüssel mitgeteilt. Die Kommission wirft "Shein" unter anderem einen Aufbau vor, der Kaufsucht bei Kunden fördern kann. Außerdem geht es um eine mangelnde Transparenz der Empfehlungssysteme und um den Verkauf illegaler Produkte, darunter solche in Zusammenhang mit sexuellem Kindesmissbrauch.
    Auf "Shein" waren unter anderem wie Kinder aussehende Sexpuppen angeboten worden, was international auf Empörung stieß. In Frankreich wollte die Regierung eine dreimonatige Internet-Sperre für die Handelsplattform durchsetzen, war damit aber juristisch gescheitert.
    Diese Nachricht wurde am 17.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.