
EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen sagte, angedacht seien etwa staatliche Beihilfen sowie Subventionen oder Obergrenzen für Gaspreise. Sie forderte indirekt auch EU-Staaten zu eigenen Maßnahmen auf. In manchen Ländern sei die Besteuerung von Gas viel höher als die des elektrischen Stroms, meinte von der Leyen. Dort gebe es Raum für entlastende Maßnahmen. Europas Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen habe in den ersten zehn Tagen des Iran-Kriegs Mehrkosten von drei Milliarden Euro verursacht, erklärte die Kommissionspräsidentin. Auch die Staats- und Regierungschefs der G7-Länder beschäftigen sich heute mit den stark gestiegenen Energiepreisen. Deutschland und die weiteren führenden Industriestaaten zeigten sich angesichts der wirtschaftlichen Auswirkungen des Iran-Krieges grundsätzlich offen für eine Freigabe von Ölnotreserven. Mit den gestiegenen Kraftstoffpreisen befasst sich am Abend in Berlin auch der Koalitionsausschuss.
Diese Nachricht wurde am 11.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
