
Ein Sprecher der EU-Kommission sagte, man beobachte die Entwicklungen mit großer Sorge - insbesondere die Berichte über zivile Opfer. Nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in Großbritannien wurden bei den Kämpfen bisher mindestens 17 Menschen getötet, darunter zwölf Zivilisten. Es gab zahlreiche Verletzte.
Die Gefechte zwischen kurdischen Einheiten des Militärbündnisses SDF und Regierungstruppen begannen am Dienstag. Beide machen sich gegenseitig für den Ausbruch der Kämpfe verantwortlich. Die Behörden riefen die Bevölkerung dazu auf, die umkämpften Stadtviertel von Aleppo zu verlassen. Dafür wurde nach Agenturberichten auch heute wieder ein Korridor geöffnet.
Diese Nachricht wurde am 08.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
