
Die Hauptdarsteller - der Schwede Stellan Skarsgård und die Norwegerin Renate Reinsve - gewannen beide Schauspielpreise. Trier selbst wurde für die beste Regie ausgezeichnet.
Fünf Auszeichnungen gingen an das Roadmovie "Sirât" des französischen Regisseurs Oliver Laxe, darin machen sich ein Vater und sein Sohn in der Wüste auf die Suche nach der verschwundenen Tochter.
Der deutsche Beitrag für die Oscars - "In die Sonne schauen" von Regisseurin Mascha Schilinski - gewann eine Auszeichnung für das beste Kostümbild, ging aber ansonsten trotz etlicher Nominierungen leer aus.
Als bester Dokumentarfilm wurde "Fiume o Morte!" ausgezeichnet. Die Auszeichnung für das Lebenswerk ging an die norwegische Schauspielerin und Regisseurin Liv Ullmann ("Szenen einer Ehe").
Ausgezeichnet wurden auch Maren Ade, Janine Jackowski und Jonas Dornbach von der Berliner Produktionsfirma Komplizen Film. Die italienische Regisseurin Alice Rohrwacher ("Glücklich wie Lazzaro") wurde für ihre Verdienste um den weltweiten Einfluss des europäischen Kinos geehrt.
Der Europäische Filmpreis, der abwechselnd in Berlin und einer anderen Stadt vergeben wird, wurde zum 38. Mal verliehen. Die rund 5.400 Mitglieder der Europäischen Filmakademie konnten - ähnlich wie bei den Oscars in den USA - über die Preisträgerinnen und Preisträger abstimmen.
Diese Nachricht wurde am 18.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
