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Tarifkonflikt
EVG lehnt neues Angebot der Deutschen Bahn als "unzureichend" ab

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG weist das neue Tarifangebot der Deutschen Bahn als "unzureichend" zurück.

30.05.2023
    Zwei ICE stehen steht am Hauptbahnhof in Fulda nebeneinander.
    ICE-Fahrzeuge der Deutschen Bahn. (dpa / picture alliance / Sebastian Gollnow)
    Die EVG teilte am Abend mit, wesentliche Punkte ihrer Forderungen seien nach wie vor nicht erfüllt. Daher sollten weitere Gespräche mit der Bahn geführt werden. Einen entsprechenden Beschluss habe die Tarifkommission der EVG einstimmig getroffen.
    Die Deutsche Bahn hatte in ihrem neuen Angebot zwölf Prozent mehr Geld für die unteren Lohn- und Gehaltsgruppen in Aussicht gestellt. Zehn Prozent bot sie für die mittleren Tarifgruppen an - und acht Prozent für die oberen Gruppen. Zusätzlich wollte sie 2.850 Euro Inflationsausgleich zahlen. Die Laufzeit sollte dem Vorschlag der Bahn zufolge zwei Jahre betragen - doppelt so lang, wie von der EVG gewünscht.
    Diese Nachricht wurde am 30.05.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.