
Das Gremium soll eine Empfehlung für die anstehende Urabstimmung unter den betroffenen Mitgliedern erarbeiten. EVG-Verhandlungsführer Loroch empfiehlt dem Vorstand die Annahme des Vorschlags. Die endgültige Entscheidung haben die rund 110.000 Gewerkschaftsmitglieder bis Ende August. Für eine Ablehnung müssten sich mindestens drei Viertel von ihnen dagegen aussprechen. Sonst gilt der Vorschlag als angenommen und der Tarifstreit wäre beendet.
Die Bahn hat bereits ihre Zustimung signalisiert. Schlichter waren die Arbeitsrechtlerin Pfarr und der ehemalige Bundesinnenminister de Maiziere. Ihr Vorschlag sieht eine schrittweise Entgelterhöhung von insgesamt 410 Euro mehr pro Monat sowie eine steuer- und abgabenfreie Einmalzahlung von 2.850 Euro vor. Die Laufzeit soll 25 Monate betragen. Die Tarifverhandlungen von Bahn und EVG waren Ende Juni gescheitert.
Diese Nachricht wurde am 28.07.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
