Freitag, 21.09.2018
 
StartseiteWissenschaft im BrennpunktDie Entwicklung des Lebens zwischen Zufall und Programm09.09.2018

EvolutionsbiologieDie Entwicklung des Lebens zwischen Zufall und Programm

Haben Vögel und Insekten zwangsläufig Flügel entwickelt? Ist die menschliche Existenz bereits im Urknall angelegt? Dahinter steht die Frage, ob die Entstehung von Pflanzen und Tieren vorhersehbar ist oder von Zufällen bestimmt wird. Würde sich die Evolution des Lebens – wenn man die Zeit zurück spulen könnte – wiederholen?

Moderation Lennart Pyritz

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Die Evolution des Menschen (picture alliance / dpa / De_Agostini/Photoshot)
Die Entwicklung der Menschheit (picture alliance / dpa / De_Agostini/Photoshot)
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Über die Frage, ob funktionale Zwänge oder Zufälle das Leben auf der Erde prägen, haben vor 20 Jahren bereits die Biologen Simon Conway Morris und Stephen Jay Gould gestritten.

Aufschluss könnten Experimente wie das "Long Term Evolution Experiment " des US-amerikanischen Evolutionsbiologen Richard Lenski geben, bei dem seit 1988 die Entwicklung von E. coli-Bakterien verfolgt wird.

Zu verstehen, wie vorhersagbar sich etwa Bakterien entwickeln, weckt unterdessen Hoffnungen in der Medizin: Es könnte neue Einblicke in die Evolution von Krankheitserregern und die Entstehung von Arzneimittelresistenzen bieten.


Gesprächspartner:

Professor Michael Lässig, Institut für Theoretische Physik und Quantitative Biologie, Universität Köln

Professor Axel Meyer, Ph.D., Lehrstuhl für Zoologie/Evolutionsbiologie, Universität Konstanz

Mit Beiträgen von Dagmar Röhrlich

Zufall oder Zwang? Ein berühmter Forscherstreit um das Wesen der Evolution

Evolution von Bakterien: Das Langzeit-Evolutions-Experiment des Richard Lenski

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