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StartseiteKulturfragenEwig unterschätzter Großkomponist der Wiener Klassik12.04.2009

Ewig unterschätzter Großkomponist der Wiener Klassik

Der Musikwissenschaftler Gernot Gruber über Joseph Haydn

Joseph Haydn zählt zu den Großen der Wiener Klassik. Streng genommen hat er aber weder das Streichquartett erfunden, noch die Sinfonie. Dennoch war er entscheidend für das, was die Nachwelt als "klassische Musik" versteht. Sein Einfluss auf Mozart und Beethoven war maßgeblich; und doch steht Haydn im Schatten dieser beiden Komponisten.

Gernot Gruber im Gespräch mit Holger Noltze

Joseph Haydn (von Guttenbrunn 1770) (Haydn-Festspiele)
Joseph Haydn (von Guttenbrunn 1770) (Haydn-Festspiele)
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Gern wurde und wird er als "Papa Haydn" verharmlost. Was soll und kann ein "Haydn-Jahr", das anlässlich des 200. Todestags am 31. Mai gerade begangen wird, daran ändern? Wo kann ein Publikum von heute den Zugang zu einer Musik finden, deren Geist lang schon verweht zu sein scheint? Oder erschließt sich unserer Gegenwart der Nach-Postmoderne die besondere Qualität von Haydns Musik womöglich eher wieder leichter, weil Haydn die Möglichkeiten musikalischer Kreativität experimentell ausgelotet hat? – Hören Sie dazu als Audio-on-Demand ein Gespräch, das Holger Noltze mit dem Wiener Musikwissenschaftler Gernot Gruber geführt hat.

Das Audio können Sie in der rechten Spalte abrufen.

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