Mecklenburg-Vorpommern
Ex-Bundeskanzler Scholz im Nordstream-Untersuchungsausschuss in Schwerin

Der frühere Bundeskanzler Scholz wird heute als Zeuge im mecklenburg-vorpommerschen Landtags-Untersuchungsausschuss zur Gaspipeline Nord Stream 2 vernommen.

    Ein Mann sitzt an einem Tisch. Vor ihm ist ein Schild. Darauf steht: "Olaf Scholz. Zeuge". Es ist Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) bei einer Sitzung des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses "Cum-Ex".
    Ex-Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) soll als Zeuge im Nordstream-Untersuchungsausschuss vernommen werden - hier ein Archivfoto aus dem Cum-Ex-Untersuchungsausschuss Ende 2024. (picture alliance / dpa / Christian Charisius)
    Die umstrittene Leitung auf dem Grund der Ostsee sollte russisches Gas nach Deutschland transportieren, ging aber wegen der russischen Vorbereitungen zum Einmarsch in die Ukraine im Februar 2022 nicht in Betrieb.
    Im Untersuchungsausschuss in Schwerin hatten zuletzt mehrere prominente ehemalige Bundespolitiker ausgesagt, darunter Altkanzler Schröder. Das Gremium soll klären, ob es russischen Einfluss auf die Gründung der Landes-Stiftung gegeben hat. Mit deren Hilfe war Nord Stream 2 im Jahr 2021 vollendet worden, deren Fertigstellung durch amerikanische Sanktionsdrohungen gegen beteiligte Firmen infrage stand. Der Ausschuss soll seine Arbeit bis zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern im September abschließen.
    Diese Nachricht wurde am 21.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.