Enquete-Kommission zur Aufarbeitung
Ex-Gesundheitsminister Lauterbach sieht Deutschland verhältnismäßig gut durch Corona-Pandemie gekommen

Der frühere Bundesgesundheitsminister Lauterbach hat die Schutzvorkehrungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie insgesamt verteidigt.

    Der frühere Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD)
    Der frühere Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) (picture alliance / dts-Agentur / -)
    Es sei nicht alles perfekt gelaufen, sagte der SPD-Politiker in einer Anhörung der Enquete-Kommission des Bundestags zur Aufarbeitung der Krise. Aber im Vergleich zu anderen Ländern sei Deutschland verhältnismäßig gut durch die Pandemie gekommen. Das habe man auch den Impfungen zu verdanken. Es sei inzwischen wissenschaftlicher Konsens, dass dadurch die Zahl der Toten nicht um ein Vielfaches höher ausgefallen sei. Zudem sei es eine besondere Herausforderung gewesen, eine Überlastung der Intensivstationen zu vermeiden. Anfang 2022 habe es etwa eine Reserve an Betten von nur vier Tagen gegeben. Man habe hier handeln müssen. So sei es zu den verschiedenen Maßnahmen zum Eindämmen der Infektionen wie Kontaktbeschränkungen gekommen, erklärte Lauterbach.
    Diese Nachricht wurde am 19.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.