
Der Messerangriff sei eine zu verurteilende Untat und der gewalttätige Islamismus eine Gefahr, sagte das FDP-Mitglied der dpa. Aber die Reaktion auf Mannheim zeige erneut, dass antiislamische Reflexe offenbar tief in der Gesellschaft angelegt seien. Wenn demokratische Parteien diese Stimmung nutzten, statt sie zu bekämpfen, sei das verantwortungslos.
Ein 25-jähriger Mann aus Afghanistan hatte vergangene Woche einen Polizisten getötet und fünf Menschen verletzt. Der Angriff traf Anhänger einer Bürgerbewegung, die laut Behörden verfassungsschutzrelevante islamfeindliche Bestrebungen verfolgt.
Diese Nachricht wurde am 06.06.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
