
Der Messerangriff sei eine zu verurteilende Untat und der gewalttätige Islamismus eine Gefahr, sagte das FDP-Mitglied der dpa. Aber die Reaktion auf Mannheim zeige erneut, dass antiislamische Reflexe offenbar tief in der Gesellschaft angelegt seien. Wenn demokratische Parteien diese Stimmung nutzten, statt sie zu bekämpfen, sei das verantwortungslos. Das Bündnis "Mannheim gegen Rechts" warnte ebenfalls vor Islamfeindlichkeit. Vielfalt gehöre zu Mannheim, hieß es. Die Gruppe rief angesichts einer für morgen geplanten AfD-Kundgebung zu Gegenprotesten auf.
Ein 25-Jähriger aus Afghanistan hatte die Tat vergangene Woche begangen.
Diese Nachricht wurde am 06.06.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
