
Streeting kündigte an, er wolle als möglicher Nachfolger des nach den Kommunal-und Regionalwahlen angeschlagenen Regierungschefs kandidieren. Man brauche einen echten Wettkampf mit den besten Kandidaten, und er werde antreten, sagte der Labour-Politiker in London.
Streeting hatte das Kabinett aus Protest gegen Starmer verlassen. Er braucht die Unterstützung von mindestens 81 Abgeordneten, um den Premierminister herausfordern zu können. Dann käme es zu einer Urabstimmung unter den Parteimitgliedern und weiteren Wahlberechtigten. Dieser Prozess könnte sich über Wochen und Monate hinziehen.
Streeting zählt zum rechten Flügel innerhalb der Labour-Partei.
Diese Nachricht wurde am 17.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
