Myanmar
Ex-Präsident Win Myint begnadigt - Suu Kyi kommt in den Hausarrest

In Myanmar ist der 2021 gestürzte Präsident Win Myint begnadigt worden.

    Win Myint, Präsident von Myanmar, tanzt am letzten Tag des Neujahrsfestes Thingyan.
    Der gestürzte Präsident Win Myint ist begnadigt worden (Archivbild). (Aung Shine Oo / AP / dpa / Aung Shine Oo)
    Staatschef Min Aung Hlaing habe für ihn und mehr als 4.300 andere Häftlinge aus Anlass des Neujahrstages eine Amnestie erlassen, meldeten staatliche Medien. Die 27-jährige Haftstrafe von Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi wurde um viereinhalb Jahre verringert und in einen Hausarrest umgewandelt.
    2021 hatte es in Myanmar einen Militärputsch unter Min Aung Hlaing gegeben. Anfang des Monats ließ sich dieser bei einer von Kritikern als manipuliert bezeichneten Parlamentswahl zum Präsidenten wählen. Bei der Amtsübernahme kündigte er eine Amnestie an.
    Diese Nachricht wurde am 17.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.